Logo der Universität Wien

Newsfeed zu COVID-19 und seine Auswirkungen auf Genossenschaften

Liebe Genossenschaftsforscher*in,

mit diesem Newsfeed starten wir eine Aktion, um Sie auf interessante Internetbeiträge zum Thema Genossenschaften in Zeiten von COVID-19 aufmerksam zu machen. Dabei soll aufgezeigt werden, wie sich Genossenschaften in der aktuellen Situation behaupten, wo Schwierigkeiten zum Vorschein treten und wo sich neue Chancen und Perspektiven in genossenschaftlichen, kooperativen Konzepten auftun.

Es ist unsere Intention, eine möglichst objektive internationale Quellensammlung aufzustellen, die als Informationspool dienen und ein möglichst breites Spektrum zum Thema Corona und seine Auswirkungen auf Genossenschaften abdecken soll.

Unser primäres Ziel ist es dabei, Sie, die Leser, über das Thema zu informieren und Bewusstsein zu wecken, um so eine kritische Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Fragestellungen zu ermöglichen.

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Sie erreichen uns unter: genos.wiwi@univie.ac.at

---------

Dear Cooperative Researcher,

with this newsfeed we start a campaign to draw your attention to interesting web articles concerning cooperatives in times of COVID-19. The aim is to  show how cooperatives are dealing with the current situation, in particular what kinds of challenges have to be overcome but also what new chances and perspectives may open up.

It is our intention to compile an international collection of objective sources that serve as an information pool covering the broadest possible spectrum with regard to corona and its effects on cooperatives.

Our main goal is to inform all readers and to raise awareness in order to enable a critical examination of the issues involved.

Please do not hesitate to contact us if you have any questions or suggestions!

You can reach us at: genos.wiwi@univie.ac.at

---------

24.07. südostschweiz

Wenn eine gute Nachbarschaft plötzlich doppelt zählt

Als während des Corona-Lockdowns plötzlich alle zu Hause waren, hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Wohnsituation ist. Genossenschaften haben schon immer auf Gemeinschaft und gute Nachbarschaft gesetzt. Gerade dann, als kaum direkte Kontakte und gemeinschaftliche Anlässe möglich waren, kam das nachbarschaftliche Netz besonders zum Tragen.

https://www.suedostschweiz.ch/wohnen/2020-07-24/wenn-eine-gute-nachbarschaft-ploetzlich-doppelt-zaehlt

 

23.07. agrarheute

FrieslandCampina meldet Gewinneinbruch und kürzt die Ausschüttung

Bei der Molkerei FrieslandCampina hat die Corona-Krise einen massiven Gewinneinbruch ausgelöst. Die Genossenschaft kürzt die Ausschüttung und kündigt weitere Sparmaßnahmen an. Auch der Milchpreis leidet. 

https://www.agrarheute.com/management/agribusiness/frieslandcampina-meldet-gewinneinbruch-kuerzt-ausschuettung-571205

 

22.07. Lebensmittel Praxis

Deutliches Umsatzminus

1,8 Millionen Euro weniger Umsatz (3,4 Prozent) im Jahr 2019: Eine Zäsur für die Genossenschaft Badischer Winzerkeller, die in den Jahren 2015 bis 2018 beständige Umsatzzuwächse verzeichnen konnte. Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Schuster (r.) und Vorstand Eckart Escher setzen zukünftig vermehrt auf Markenprodukte.

https://lebensmittelpraxis.de/industrie-aktuell/27957-genossenschaft-badischer-winzerkeller-deutliches-umsatzminus-2020-07-22-10-09-36.html

 

15.07. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Genossenschaftliche Banken erwarten steilen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen

Die genossenschaftlichen Banken bekommen die Folgen der Corona-Krise zu spüren, weil viele ihrer Kunden Kredite vorerst nicht wie geplant zurückzahlen können. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet zudem trotz weitreichender staatlicher Konjunkturstützen und Hilfen für krisengeplagte Unternehmen mit einer stark steigenden Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen.

https://www.faz.net/-gv6-a1etn

 

 

15.07. shareable

Courier cooperatives are changing the rules of the gig economy

Now more than ever, we are relying on delivery. As people try to support their favorite restaurants while staying home due to the risks of the coronavirus, many are ordering from delivery platforms like Deliveroo, Uber Eats and Postmates. But mainstream gig economy delivery platforms pay delivery workers poorly. And because they are independent contractors, workers don’t get benefits like insurance or social security in countries like the U.S. where these benefits are usually provided by employers.  Like with most gig economy positions, food delivery is unstable, and workers have little support.  Bicycle delivery riders across Europe, from Spain to Germany, are banding together to change delivery for the better. They are creating platforms of their own that operate as cooperatives, so that riders all have an equal stake in profits and are paid appropriately.

https://www.shareable.net/courier-cooperatives-are-changing-the-rules-of-the-gig-economy/

 

 

14.07. oberberg aktuell

"Genossenschaften sind 'in' "

Volksbank Oberberg-Vorstandsvorsitzender Ingo Stockhausen im 150. Jubiläumsjahr zu Zukunftsaussichten, Geschäftsstellen-Netz und den wachsenden Erwartungen der Kunden an ein modernes Kreditinstitut. Stockhausen geht in dem Interview auf die Aktualität des Genossenschaftsgedankens ein und zeigt, was, gerade in Krisenzeiten, Genossenschaftsbanken von anderen Finanzinstituten unterscheidet.

https://www.oberberg-aktuell.de/lokalmix/-genossenschaften-sind--in---a-23589

 

 

13.07. coop news

South African co-ops ‘need more help coping with effects of Covid-19’

Co-ops want public bodies to come to them for essentials such as PPE as the country tackles the crisis. South African co-operatives are ready to provide essential supplies and services to public service bodies, says the Africa Cooperatives Institute of South Africa 

https://www.thenews.coop/149045/sector/worker-coops/south-african-co-ops-need-more-help-coping-with-effects-of-covid-19/

 

13.07. derstandard.at

Jobgespräch - Bäckermeister: "Mich freut’s, wenn in der Früh schon alles erledigt ist"

Michael Knittel hat nach einer Kochlehre die Liebe zum Brot entdeckt. Er spricht über die Familienbäckerei und Urlaubsgäste, denen er den Strudel nachschickt. Dabei verbindet er Familientradition mit Nachhaltigkeit und Regionalität. So ist die Bäckerei seit über hundert Jahren in Familienbesitz. Zudem wird versucht, möglichst regional einzukaufen. Eier und Milch kommen direkt von einem Bauern aus der Umgebung, das Mehl aus Innsbruck. Die Saaten werden über eine Einkaufsgenossenschaft besorgt. 

https://www.derstandard.at/story/2000118626308/baeckermeister-mich-freuts-wenn-in-der-frueh-schon-alles-erledigt

 

09.07. Times of India

Cooperative movement needs to reach every farmer: CM

Jaipur: Chief minister Ashok Gehlot said the intention of the state government is to strengthen the farmers through cooperatives. Online loan distribution is being done along with online registration. All these innovations have paved the way for strengthening the economic condition of the farmers.

But he said Rajasthan has to go a long way in reaping the full benefits of the cooperative movement. He said in Maharashtra and other southern states, the farmer’s cooperatives had set up industries to process agriculture produce.

http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/76863637.cms?utm_source=contentofinterest&utm_medium=text&utm_campaign=cppst

 

08.07. Basler Zeitung

Nach dem Boom im Lockdown: Dorfläden hoffen auf Aufschwung

Die Pandemie hat viele Gewerbler in eine Krise gestürzt, dafür aber eine schwächelnde Branche gestärkt: Kleine, lokale Lebensmittelläden freuen sich über mehr Umsatz.

https://www.bazonline.ch/nach-dem-boom-im-lockdown-dorflaeden-hoffen-auf-aufschwung-343917345267

 

 

06.07. Leonberger Kreiszeitung

Gespräch mit Schlachthof-Chef Wilhelm Dengler - Schlachten ohne Leiharbeiter

Im Gärtringer Industriegebiet, nahe der Autobahn, liegt der letzte und einzige Schlachthof im Kreis Böblingen. 1994 als Genossenschaft gegründet, versorgt der Betrieb seither den Landkreis mit Fleisch. Der Hof zählt 113 Genossenschaftsmitglieder – sowohl Landwirte als auch Metzger. „Eine einmalige Konstellation“, sagt Schlachthof-Chef Wilhelm Dengler. Dengler selbst lebt in Sindlingen und ist neben seiner Tätigkeit beim Schlachthof Landwirt. (...) Mit seinem Fleisch versorgt der Schlachthof einen Radius von 30 bis 40 Kilometern rund um Gärtringen. „Sowohl die Tiere, die wir schlachten, als auch das geschlachtete Fleisch kommen aus der Region und gehen in die Region“, versichert Dengler. Das Fleisch landet bei umliegenden Selbstvermarktern, wie etwa Metzgereien und Dönerladen-Ketten sowie bei zwei Zerlegebetrieben aus der Region. Daher steht und fällt die Wirtschaftlichkeit des Betriebs mit der Anzahl an Schlachtungen: „Wenn nicht mehr viele Schlachtungen anstehen, sind wir nicht mehr überlebensfähig“, betont Wilhelm Dengler.

https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.gespraech-mit-schlachthof-chef-wilhelm-dengler-schlachten-ohne-leiharbeiter.041ac80f-9bf4-4411-acde-4639c4e0fe14.html

 

28.06 nau.ch

Co-Working-Spaces werden dank Corona-Krise immer beliebter

Die Corona-Krise hat Firmen eines gelernt: Homeoffice funktioniert. Diese Erkenntnis spielt nun Schweizer Co-Working-Spaces in die Karten. Unter den Organisatoren dieser Co-Working-Spaces befinden sich viele Genossenschaften. In der Schweiz gibt es rund 200 solcher flexiblen Arbeitsplätze. «Mit einem flächendeckenden Angebot in der Schweiz könnten mindestens 2,5 Millionen Arbeitnehmende in der Nähe ihres Wohnortes arbeiten», erklärt Fabienne Stoll von VillageOffice. Ziel sei es deshalb, dass bis zum Jahr 2030 jede Person in der Schweiz innerhalb von 15 Minuten mit dem Velo oder den ÖV an ihrem Arbeitsplatz sein kann. Dafür arbeite die Genossenschaft eng mit strategischen Partnern wie der SBB zusammen.

Das Potenzial von regionalem Coworking hat auch die Politik erkannt: Am 16. Juni 2020 reichten Nationalrätinnen und Nationalräte aus sieben Parteien ein Postulat ein. Darin fordern sie den Bundesrat auf, eine Lösung zur Förderung von regionalem Coworking zu prüfen.

https://www.nau.ch/news/wirtschaft/co-working-spaces-werden-dank-corona-krise-immer-beliebter-65730488

 

 

22.06. deutsche welle

Mehr Bio in Corona-Zeiten

[Video] Mehr Zeit zum Kochen und schlechte Nachrichten aus der konventionellen Tierhaltung - das bringt der Bio-Branche mehr Kunden. Bis zu 20 Prozent mehr Absatz meldet die Genossenschaft Biofleisch NRW in den vergangenen Monaten.

https://www.dw.com/de/mehr-bio-in-corona-zeiten/av-53894828

 

21.06. südkurier

Noch im November drohte dem Geschäft die Schließung, doch seit Beginn der Pandemie kommen immer mehr Kunden in den Wallhauser Dorfladen

Der Dorfladen in Wallhausen zählt zu den Geschäften im Konstanzer Raum, denen die Corona-Krise einen wirtschaftlichen Aufschwung beschert hat. Ende des vergangenen Jahres stand die Zukunft des Ladens unter keinem guten Stern, inzwischen sieht das ganz anders aus. Die Genossenschaft hofft auf eine nachhaltige Wirkung.

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wallhauser-dorfladen-ist-grosser-gewinner-in-der-pandemie;art372448,10544175

 

17.06. börsen zeitung

“Unser Wertesystem ist aktueller denn je”

Die BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken)-Präsidentin über die Bewältigung der Corona-Pandemie, die Stabilität der Genossenschaftsbanken, das Krisenmanagement in Deutschland und Europa

https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020113800

 

16.06. fruchtportal.de

BWGV: Corona kann zu Renaissance von Genossenschaften führen – gutes Jahr 2019

Das vermutet der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV). „Die Menschen merken jetzt, wie wichtig und wertvoll regional tätige Unternehmen sowie vor Ort erzeugte Produkte und Dienstleistungen sind – in der Landwirtschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen. Genau das leisten unsere Genossenschaften“, sagt Dr. Roman Glaser, Präsident des BWGV, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanzzahlen für das Jahr 2019 in Stuttgart.

https://www.fruchtportal.de/artikel/bwgv-corona-kann-zu-renaissance-von-genossenschaften-fhren-gutes-jahr-2019/044368

 

15.06. National Geographic

Gemüse-Genossen: Das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft

Genial gedacht: Simon Scholl und Daniel Überall machen mit dem „Kartoffelkombinat“ Städter zu Selbstversorgern.

Es geht Überall nicht um Massenproduktion und maximalen Gewinn, sondern um gute Lebensmittel, Produkte, die sie in der Region „saisonal, biologisch und solidarisch“ anbauen. Was gerade reif ist, teilen sie wöchentlich unter den Mitgliedern auf. Das Konzept ist schon älter. In Zeiten der Krise erlebt die kollektive Selbstversorgung einen neuen Frühling. Im Unterschied zur Ökokiste sind Lebensmittel hier aber nicht nur Ware, es geht auch um klimafreundliches Wirtschaften. „Für uns ist das ganz klar ein politisches Projekt“, sagt Überall. Jedes Mitglied zahlt gut 900 Euro im Jahr und erhält dafür seinen Anteil an der Ernte. Das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft lasse Landwirte ohne Risiko und ohne Preisdruck planen.

 

https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2020/06/gemuese-genossen-das-prinzip-der-solidarischen-landwirtschaft

 

15.06. schwarzwälder bote

In Krise die vielen Vorteile des Dorfladens erkannt

Die Anstrengungen scheinen sich auszuzahlen: Über eine höhere Kundenfrequenz freuen sich die Verantwortlichen der Genossenschaft "Unser Laden" seit Beginn der Corona-Krise. Neben den Erlösen wuchs die Wertschätzung für das "größte örtliche Einkaufszentrum". Der Mindestwochenumsatz, der im Januar und Februar nicht erreicht werden konnte, wurde seither um bis zu 20 Prozent überschritten.

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.sulz-a-n-in-krise-die-vielen-vorteile-des-dorfladens-erkannt.92892a7a-cfc0-4148-8eb1-c33e4f4ad837.html

 

14.06. deutschlandfunk.de

Teilen mit Abstand: Sharing Economy in der Coronakrise

Die Ökonomie des Teilens boomte – dann kam die Coronavirus-Pandemie. Kommerzielle Sharingfirmen wie Airbnb erleiden Gewinneinbrüche. Doch für kleinere, lokale Sharing-Anbieter kann die Krise auch eine Chance sein.

[...] Die Betriebswirtin Dominika Wruk vom Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim erforscht, welche Potenziale genossenschaftliche Modelle und neue Technologien für die Sharing Economy haben. Wie der Nachhaltigkeitsforscher Reinhard Loske glaubt auch sie, dass die Krise die sozialen und ökologischen Ziele der Sharing Economy wieder stärken kann. Und dass die Pandemie eine Chance sein kann für lokale und kleinere Anbieter.

https://www.deutschlandfunk.de/teilen-mit-abstand-sharing-economy-in-der-coronakrise.724.de.html?dram:article_id=478606

 

12.06. Alsfelde Allgemeine

Gemeinde steht hinter Aquariohm

Die Kommunalpolitiker stehen geschlossen hinter dem Aquariohm: Einstimmig wurde am Mittwoch die Verlängerung einer Bürgschaft beschlossen. Die Tilgung wird wegen der aktuellen Schließung in der Corona-Krise zweimal ausgesetzt, die Laufzeit des Kreditvertrages über 1,5 Millionen Euro verlängert sich um ein halbes Jahr.

Wie berichtet, hat die Bürgergenossenschaft Hallenbad Mücke zwar die laufenden Kosten auf rund ein Viertel gesenkt, aber ohne Einnahmen ist auch der Erhalt der Anlage mit Hallenbad und Sauna nur schwer zu stemmen. Deshalb sollen zwei Tilgungsraten an die Sparkasse Oberhessen ausgesetzt werden.

https://www.giessener-allgemeine.de/vogelsbergkreis/gemeinde-steht-aquariohm-13796954.html

 

08.06. reussir.fr

30 mesures pour les coopératives dans l’après-Covid19

La coopération agricole dessine l’avenir de l’agriculture française à travers 30 objectifs pour sortir de la crise du coronavirus, compilés dans un document remis au ministère de l’agriculture.

Ce plan de relance présente 30 mesures réparties dans les quatre axes de travail que sont : (1) Le renforcement de la compétitivité de l’agriculture et de l’agroalimentaire français. (2) Le renforcement du modèle coopératif avec un soutien massif des coopératives sur les territoires, avec une facilité d’accès à la connaissance autant pour les agriculteurs que les conseillers et techniciens. (3) Le renforcement des outils pour la transition agroécologique. Et (4) La promotion des produits français pour une amélioration de la qualité alimentaire.

https://www.reussir.fr/30-mesures-pour-les-cooperatives-dans-lapres-covid19-0

 

 

07.06. Manila Bulletin

DBP offers financial support to COVID-affected coops

The Development Bank of the Philippines (DBP) is offering rehabilitation financing support packages to cooperatives to help tide them over the economic crisis resulting from the coronavirus disease (COVID-19) pandemic.

Emmanuel Herbosa, DBP president and chief executive said that cooperatives can avail of concessional loans and other financing options through the Rehabilitation Support Program on Severe Events (RESPONSE), which is also open to its non-borrowers.

https://business.mb.com.ph/2020/06/07/dbp-offers-financial-support-to-covid-affected-coops/

 

07.06. kraichgau news

Ministerium startet Pilotprojekt: Daten sicher teilen

Idee der Genossenschaft in digitale Welt übertragen 

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg will Unternehmen mit Hilfe eines Pilotprojektes ermuntern, ihre Daten sicher und effizient miteinander zu teilen. Dafür solle die Idee der sogenannten Datengenossenschaft erforscht werden: Drei Datengenossenschaften aus jeweils fünf bis sieben Unternehmen in unterschiedlichen Branchen werden gegründet und wissenschaftlich begleitet.

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen sind oft zurückhaltend beim Teilen ihrer Daten. Dadurch bleiben viele Innovationschancen ungenutzt.

Datengenossenschaften sind eine erfolgversprechende Idee, um diese Hürde zu überwinden.

Das Projekt wird vom Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI), dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband sowie der Universität Stuttgart begleitet und mit rund 1,4 Millionen Euro vom Land gefördert.

https://kraichgau.news/region/c-politik-wirtschaft/ministerium-startet-pilotprojekt-daten-sicher-teilen_a59647

 

02.06. schweizer bauer.ch

 

AUS: Grösste Biomolkerei pleite

 

Australiens grösste Biomolkereigenossenschaft, die Organic Dairy Farmers of Australia (ODFA), steckt in ernsten Zahlungsschwierigkeiten und hat eine freiwillige Insolvenz angemeldet.

[...] Die Genossenschaft habe in einem Joint Venture mit der Corio Bay Dairy Group einen Milchtrockner bauen wollen und deshalb zusätzliche Mitglieder als Milchlieferanten angeworben.

Doch habe sich das Bauvorhaben verzögert und es sei zu Milchüberschüssen gekommen. Ein weiterer Faktor für die finanziellen Schwierigkeiten sei, so die Insolvenzverwalter, dass wichtige Kunden für die Biomilchprodukte in China ansässig seien, der dortige Absatz aber wegen Covid-19 gestockt habe. Die im April angelieferte Milch sei noch nicht bezahlt worden. 

 

https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/international/aus-groesste-biomolkerei-pleite-57741.html

 

 

 

02.06. Tiroler Tageszeitung

 

Lienzer Talboden: 30 Millionen für gemeinsame Sache

 

15 Gemeinden des Planungsverbandes Lienzer Talboden planen ein Gewerbegebiet in einer neuen Dimension. Eine neue Genossenschaft soll Gründe für die rasche Verfügbarkeit aufkaufen. 

Zusammenarbeit statt Konkurrenz: Das ist das Wesentliche am gemeinsamen Gewerbegebiet. Jede Gemeinde ist darauf aus, neue Betriebe anzusiedeln, da das Kommunalsteuern einbringt. Es hat aber wenig Sinn, wenn ein Ort versucht, durch besonders billige Bedingungen dem Nachbarn eine Betriebsansiedelung wegzuschnappen. Ein gemeinsames Gewerbegebiet hat den Sinn, dass alle von der Kommunalsteuer profitieren. Denn auch die Gemeinden, die die Firma nicht auf ihrem Grund und Boden beherbergen, bekommen einen gewissen Anteil am Kuchen. Vorgesehen ist, dass die Standortgemeinde des künftigen Betriebes, der sich ansiedelt, die Hälfte der Kommunalsteuer erhält. Die zweite Hälfte wird nach einem bestimmten Schlüssel auf die anderen 14 Gemeinden aufgeteilt.

 

https://www.tt.com/artikel/17000479/lienzer-talboden-30-millionen-mark-fuer-mark-gemeinsame-sache

 

 

 

02.06. Le Journal Toulousain

 

L’économie de demain sera-t-elle sociale et solidaire ?

L’économie du monde d’après sera-t-elle écologique, sociale et solidaire ? Le collectif d’entrepreneurs Nous Sommes Demain fait des propositions pour faire de la relance un instrument de la transition.

Au delà des questions sanitaires, l’épidémie de Covid-19 et le confinement ont provoqué un élan de remises en question du modèle économique qui régit nos sociétés. Mondialisation, sur-consommation, souveraineté sanitaire et alimentaire… Autant de sujets que la crise a replacé sur le devant de la scène. Pour de nombreuses personnes, cette soif de changement s’est cristallisée autour d’un espoir en forme de leitmotiv : l’avènement du ”monde d’après”. Une formule dans laquelle se retrouvent les membres du collectif Nous sommes demain, un groupe de réflexion créé en août 2018 et qui représente près de 400 000 entreprises, coopératives et associations ayant l’ambition d’inciter leurs pairs à s’engager dans la transition sociale et écologique. Alors, pour faire de la relance un « levier de la transformation », ses membres ont développé un ensemble de propositions concrètes.

 

https://www.lejournaltoulousain.fr/economie/nous-sommes-demain-proposition-economie-sociale-solidaire-relance-80995/

 

 

 

27.05. Münsterland Zeitung

 

Andreas Banger will mit Genossenschaft bei der Digitalisierung helfen

 

Das Coronavirus ist für viele Unternehmen ein Beschleuniger auf dem Weg durch die Digitalisierung. Acht Berater haben sich im Münsterland zur neuen Genossenschaft "Digital ganz normal". zusammengeschlossen, um Unternehmen auf dem Weg durch die Digitalisierung zu helfen.

 

https://www.muensterlandzeitung.de/ahaus/digitalisierung-andreas-banger-will-mit-genossenschaft-helfen-plus-1524029.html

 

 

27.05. Südkurier

Baustart in Tengen für das erste genossenschaftliche Ärztehaus Süddeutschlands

Tengen gibt den Startschuss für den Bau des ersten genossenschaftliches Ärztehaus Süddeutschlands. Es soll die ärztliche Versorgung sichern – und könnte für viele ländliche Regionen Schule machen.

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/baustart-in-tengen-fuer-das-erste-genossenschaftliche-aerztehaus-sueddeutschlands;art372462,10524698

 

 

27.05. GenoNachrichten

Nürnberger Schulgenossenschaft setzt digitale Anti-Corona-Maßstäbe

Wie eine Boulevard-Zeitung wenige Tage zuvor mitteilte, änderte sich am Stundenplan der rund 150 fränkischen Gymnasiasten als einziger Schule in Deutschland nichts. Zitiert wird der Gründer und Vorstand der Genossenschaft Bernd Beisse: “Sechs Wochen lang haben Lehrer ihre Klassen via Webcam unterrichtet und den regulären Stundenplan durchgezogen. Auf die Idee haben uns die Schüler gebracht. Binnen sechs Tagen hatten alle Schüler und Lehrer das nötige Equipment für den Online-Unterricht. Es war eine Herausforderung, aber es hat geklappt.”

Ergebnis: Hybrid-Unterricht. Die Hälfte der Klasse geht zur Schule, die andere Hälfte bleibt zu Hause und sieht per Webcam live dem Unterricht zu.”. Laut Selbstdefinition der Nürnberger Bildungsstätte ist “unsere Schule für alle Schülerinnen gemacht, die neben dem Abitur die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts erwerben wollen. Als Ganztagsschule bieten wir den optimalen Raum zur Entwicklung mit Zeit und ohne Druck.” Träger des Gymnasiums ist die 2010 von Eltern gegründete gemeinnützige Genossenschaft Jenaplan Gymnasium Nürnberg eG.

Es ist die einzige digitale Schule im Raum Nürnberg, Fürth und Erlangen. Schulen dieser Art gibt es in Bayern 35 und in Deutschland etwa 200.

https://www.genonachrichten.de/nuernberger-schulgenossenschaft-setzt-digitale-anti-corona-massstaebe/

 

26.05. kommunal.at

Energiegemeinschaften und die Energiewende auf kommunaler Ebene

EU-Richtlinien sehen die Möglichkeit zur Gründung von Energiegemeinschaften vor. Sofern die noch ausstehende innerstaatliche Umsetzung gelingt, stellt dies für Gemeinden eine sehr gute Gelegenheit dar, sich im Bereich der Energiewirtschaft zu engagieren. 

https://kommunal.at/energiegemeinschaften-und-die-energiewende-auf-kommunaler-ebene

 

 

25.05. Nordwest Zeitung

Bürger retten Freibad in Emden

Die ersten Freibäder in Niedersachsen öffnen zwar wieder, aber die Stilllegung von Bädern schreitet vielerorts auch unabhängig von der Corona-Krise voran. In einigen Kommunen gelingt es jedoch, das Bädersterben abzuwenden oder zu verzögern – dann ist oft bürgerschaftliches Engagement am Werk. Fördervereine greifen den klammen Städten und Gemeinden, den Trägern der öffentlichen Bäder, unter die Arme.

Dank eines solchen Engagements gibt es ein Happy End für das Freibad im Emdener Stadtteil Borssum.

https://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/emden-kommunen-buerger-retten-freibad-in-emden_a_50,8,1511636395.html

 

22.05. südtirol online

Außerordentliche Mietbeiträge für mehr Genossenschaften als gewöhnlich

Um Umsatzausfällen aufgrund der Corona-Krise entgegenzuwirken, steht Genossenschaften mit sozialem Charakter ein Beitrag von bis zur Hälfte der Mietkosten im Zeitraum Februar bis Dezember 2020 zu.

Mit einem Mietkostenbeitrag will die Landesregierung in der aktuellen Krise Sozialgenossenschaften und anderen Genossenschaften mit sozialem bzw. innovativem Charakter wirtschaftlich unter die Arme greifen. Einen entsprechenden Beschluss hat sie in ihrer Sitzung diese Woche gefasst.

Laut Genossenschaftslandesrat Thomas Widmann haben auch die Genossenschaften aufgrund der Schließung der letzten Monate und der noch nicht absehbaren Tätigkeitseinschränkungen der kommenden Zeit „gravierende Umsatzeinbrüche erlitten. Diese können sie auf keinen Fall in den nächsten Monaten ausgleichen.“

https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ausserordentliche-mietbeitraege-fuer-mehr-genossenschaften-als-gewoehnlich

 

20.05. Süddeutsche Zeitung

Münchner Genossenschaft erhöht Miete in Corona-Zeiten 

Um gut drei Prozent soll die Miete in mehr als 3300 Wohnungen steigen - mitten in der Krise. "Wir haben auch kein schlechtes Gewissen deswegen", sagt der Vorstand der Genossenschaft - und erklärt warum.

Anfang Februar, als gerade die ersten Corona-Fälle in Deutschland auftraten, war es noch ein normales Schreiben von der Vermieterin,

Betreff: "Anpassung der Miete", sprich Mieterhöhung. Zum 1. Mai werde man den Preis turnusgemäß nach zwei Jahren anheben, "aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen und zum Erhalt und zur Fortentwicklung unseres Wohnungsbestands", erklärte die Wohnungsgenossenschaft München-West (WGMW, die mit mehr als 3300 Wohnungen größte Genossenschaft der Stadt. Doch inzwischen hat sich das Leben vieler Münchnerinnen und Münchner durch die Corona-Krise gewaltig verändert:

Selbstständige fürchten um ihre Existenz, Angestellte müssen schauen, wie sie mit Kurzarbeit über die Runden kommen.

Ist das die richtige Zeit für eine Mieterhöhung? Nein, findet eine Mieterin der WGMW, "die Genossenschaft sollte die Erhöhung erst einmal bis November verschieben". Sie berichtet von mehreren Nachbarn, die sich darüber ärgerten, dass die WGMW die Erhöhung bisher nicht zurückgenommen habe. Es gebe viele Genossinnen und Genossen, die gerade um jeden Euro kämpften. Selbst die Vonovia, ein bundesweit agierendes Immobilienunternehmen, das wegen seines Umgangs mit Mietern oft in der Kritik steht, verzichte in der Corona-Zeit auf Mieterhöhungen.

Ja, es ist trotz Corona die richtige Zeit für so eine Mieterhöhung, sagt hingegen Thomas Schimmel, Vorstand der WGMW. "Wir haben auch kein schlechtes Gewissen deswegen. Die Erhöhung ist ausgerichtet auf das Mitgliederinteresse."

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-genossenschaft-mieterhoehung-1.4911414

 

18.05. ILO (International Labour Organization)

Interview with Joseph Connolly

The world is experiencing unprecedented challenges with the unfolding

COVID-19 crisis. What do you think is needed to tap into the potential of cooperatives and the wider social and solidarity economy in addressing these challenges?

We are indeed in unchartered waters when it comes to COVID 19. There have been many heartwarming spontaneous human reactions to the crisis with individuals coming together for example to assist the elderly, etc.

This I suppose is practical social solidarity and demonstrates the underlying common humanity and decency of the social animal the humanoid. However, I am under no illusions that this solidarity will continue, and that society will not go back to the rat race when this challenge is over.

What I do think COVID-19 has raised is the questioning by individuals and even governments of this entire concept and implications of globalization. How can governments and through them their citizens regain some influence, re-empower, and regain sovereignty over their own national/local economies and means of production whilst living in this global economy. This is where I think cooperatives have a role in leading the dialogue with respect to re-localizing and rethinking the entire globalization model, focusing on local resources, job creation yet maintaining a global perspective. This also has implication as regards issues such as climate change.

The task is vast and as this pandemic has demonstrated volatile and prone to rapid change. So cooperatives may also have to change, innovate, adapt and attempt to charter new courses in the 21st century to pursue the same goals of “fairer” and people-centred work environment, marketing, trading, economic systems and societies that they did when they were founded several hundred years ago.

https://www.ilo.org/global/topics/cooperatives/news/WCMS_744977/lang--en/index.htm

 

17.05 ovb (Oberbayerisches Volksblatt)

SoLaWi, Weidefleisch und Freiluftsupermarkt: Alternative Direktvermarktung boomt in Rosenheim

Wo ihr Essen herkommt und wie es produziert wird, wollen gerade jetzt, in Zeiten von Corona, viele Kunden wissen.

Wenn Mehl und Hefe in Zeiten der Corona-Krise im Supermarkt ausgehen, stellen sich viele Menschen die Frage, wo ihre Lebensmittel eigentlich herkommen. Davon profitieren im Moment viele regionale Betriebe und Initiativen, die von Neukunden überrannt werden.

Der enge regionale Bezug ist es, der auch beim Simsseer Weidefleisch mit Sitz in Stephanskirchen die Kunden anzieht. Der Betrieb ist als Genossenschaft organisiert und schlachtet selbst Tiere von Biobauernhöfen aus der Nähe. Auch hier sind langfristige Abnahmekontingente der Genossenschaft vereinbart. Verkauft werden die Produkte in der Metzgerei, außerdem auch in einigen Bioläden der Region. Normalerweise werden diese auch in der eigenen Gaststätte verarbeitet und angeboten.

Rudolf Finsterwalder, der das Simsseer Weidefleisch leitet, hat derzeit viel zu tun. Trotz geschlossenen Salettls. „Wir schlachten im Moment doppelt so viel wie sonst.“ Finsterwalder beobachtet ein Umdenken, das aus seiner Sicht mit den Einschränkungen durch das Corona-Virus zu tun hat: „Wenn wegen Corona die Grenzen zu sind, dann wird dem einen oder anderen bewusst, dass es vielleicht doch besser ist, wenn unsere Schweine in fünf Kilometer Entfernung am Hof sind, als wenn sie aus Holland mit dem Tiertransporter kommen.“

https://www.ovb-online.de/rosenheim/landkreis/solawi-weidefleisch-freiluftsupermarkt-alternative-direktvermarktung-boomt-rosenheim-13766090.html

 

 

14.05. DIE ZEIT No. 21, S. 27

Agro-Macht Europa

Es ist das Mantra der Agrarexperten: Subventionen sollten den Böden, dem Arten- und dem Klimaschutz dienen. Doch seit Jahren verwässern EU-Parlamentarier und –Mitgliedsstaaten entsprechende Reformvorschläge der Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Dieses Ritual könnte Kommissions-Vize Frans Timmermans jetzt aufbrechen: mit dem Green Deal. Noch im Mai will er Vorschläge machen. Dass sie durchschlagen, muss man aber leider bezweifeln.

Schon fordern konservative EU-Abgeordnete, der Green Deal und die Umweltauflagen für die GAP müssten warten. Ihr Argument diesmal - Achtung, Pandemie! - ist die Ernährungssicherheit. Als gäbe es in Corona-Zeiten kein Insekten- und Vogelsterben, kein Leiden der Stalltiere, keine Not der Bauern wegen Dürreschäden. Und als zeigten nicht viele Landwirte längst Kompromissbereitschaft.

Ernährungssicherheit ist langfristig nur mit intakter Natur möglich. Für den notwendigen Öko-Umbau muss man Familienbetriebe bezahlen, sonst treibt sie das zu Tausenden ins Aus. In Brüssel sollte die Bundesregierung daher während ihrer EU-Ratspräsidentschaft ehrgeizige Öko-Anreize anstreben. Daheim könnten Bund und Länder schon jetzt bis zu

900 Millionen Euro aus EU-Mitteln umwidmen.

Aber ausgerechnet Bundesagrarministerin Julia Klöckner stichelt gegen Timmermans’ Öko-Initiative: Die Agrarreform dürfe anderen EU-Strategien »nicht untergeordnet werden«. Europas größten Haushaltsposten betrachten die Brems-Politiker offenbar nicht als Instrument der notwendigen Agrarreform, sondern als Mittel ihres eigenen Mantras, des »Weiter so«.

https://www.zeit.de/2020/21/eu-green-deal-agrarpolitik-klimaschutz-corona-krise

 

 

14.05. UNEP (United Nations Environment Programme)

COVID-19 is disrupting a food industry already thrown into turmoil by climate change

The world eats a lot of rice. Over 3.5 billion people rely on it as a staple part of their diet. The little grain is fundamental to global food security. Of the 820 million people who today go hungry, almost 60 per cent of them live in areas where rice consumption accounts for over 40 per cent of their annual cereal diet. Paradoxically, it is often those who grow food who are among the world’s most food-insecure. For over 100 million rice smallholders, rice is all that stands between them and hunger.

Before COVID-19, the expansive industry that provides this life-giving food to half of the global population was already struggling to cope with the impacts of climate change. Now, the pandemic is ravaging the rice sector, further threatening lives and livelihoods.

“Because of the coronavirus outbreak we are not allowed to gather around, unable to call for any meetings with cooperative members to prepare for the next crop or enter into new agreements with buyers of the rice we will produce”, said Nguyen Phu Cuong, the Director of Vong Dong Cooperatives in An Giang Province, Viet Nam.

https://www.unenvironment.org/news-and-stories/story/covid-19-disrupting-food-industry-already-thrown-turmoil-climate-change

 

13.05. RTL.de

Genossenschaften könnten von Corona-Krise profitieren

Nach Ansicht des Genossenschaftsverbands in Baden-Württemberg (BWGV) könnte die Corona-Pandemie langfristig zu einem Aufleben der Genossenschaften führen. "Die Menschen merken jetzt, wie wichtig und wertvoll regional tätige Unternehmen sowie vor Ort erzeugte Produkte und Dienstleistungen sind", sagte der BWGV-Präsident Roman Glaser am Mittwoch. Für den Moment stellt sich Glaser allerdings darauf ein, dass die Corona-Einschränkungen heftige Folgen für alle genossenschaftlich organisierten Banken, Händler und landwirtschaftlichen Unternehmen haben werden. Glaser rechnet damit, dass dieses Jahr "massiv von Corona überschattet" werde.

https://www.rtl.de/cms/genossenschaften-koennten-von-corona-krise-profitieren-4541162.html

 

10.05. Berliner Zeitung

Wirtschaftspolitik nach Corona: SPD will gemeinwohlorientierte Unternehmen fördern

Generalsekretär Lars Klingbeil fordert eine Debatte über neue Wirtschaftsnormen. Dabei könnte es um die Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen und Genossenschaften gehen.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/wirtschaftspolitik-nach-corona-spd-will-foerderung-fuer-gemeinwohlorientierte-unternehmen-li.83223

 

09.05. Börsen-Zeitung

Wirtschaft neu denken - Gemeinsam können wir das!

Weiterbildung als Innovationsmotor für ein neues werteorientiertes Ökonomieverständnis nach Corona - Die Pandemie als Brandbeschleuniger. Ein Beitrag von Yvonne Zimmermann, Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG).

https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020089807

 

 

09.05. topagrar.com

Kampagne: ‚Wir versorgen unser Land‘

Die Wertschätzung für heimische Landwirtschaft, ihre Produkte sowie ihre Erzeuger- und Vermarktungsgenossenschaften hat in den vergangenen Wochen spürbar zugenommen. Eine neue Kampagne unterstützt

https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/verschiedenes/wir-versorgen-unser-land-12057868.html

 

08.05. horizont.at

Die österreichische Nachrichtenagentur APA plant Personalabbau wegen Coronakrise

25 Stellen sollen wegfallen, "davon mindestens elf durch Kündigungen langjähriger Mitarbeiter", heißt es in einer Resolution der Belegschaft. Die Geschäftsführung verweist auf steigende Personalkosten insbesondere wegen kollektivvertraglicher Steigerungen und verringertes Wachstum auf Grund von Corona und sieht den geplanten Stellenabbau als notwendig. So würden 2021 die Personalkosten insbesondere wegen kollektivvertraglicher Steigerungen um rund fünf Prozent steigen. Als Folge der Corona-Maßnahmen und wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Medienbranche insgesamt werde der APA-Umsatz nach je vier Prozent Plus in den jüngsten Geschäftsjahren auf rund ein Prozent Wachstum zurückgehen.

Zu den APA-Genossenschaftern zählen der ORF, Styria Media Group, Mediengruppe Österreich, Kurier Zeitungsverlag und Druckerei, Oberösterreichische Nachrichten, Die Presse Verlags-Gesellschaft, Standard Verlagsgesellschaft, Tiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft, Vorarlberger Nachrichten (Russmedia), Wiener Zeitung, Oberösterreichisches Volksblatt, Neue Vorarlberger Tageszeitung.

https://www.horizont.at/medien/news/coronakrise-apa-belegschaft-protestiert-gegen-geplanten-personalabbau-81093

 

 

08.05. Springer professional

BAG erwartet Problemkredite in dreistelliger Millionenhöhe

Die BAG, Abwicklungsbank des genossenschaftlichen Bankensektors, rechnet mit der Übernahme von wenigstens 105 Millionen Euro an problembehafteten Krediten im aktuellen Krisenjahr. Infolge der Pandemie-bedingte Rezession dürfte diese Zahl noch steigen.

https://www.springerprofessional.de/kredit/bankstrategie/bag-erwartet-problemkredite-in-dreistelliger-millionenhoehe/17961432

 

07.05. horizont.net

Halle 550 hebt schon vor dem Start ab

Ende Oktober will die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) die Tore der neuen Kultur- und Eventhalle in Zürich-Oerlikon offiziell öffnen. Für künftige Event-Veranstalter ist ein Besuch der Räumlichkeiten aufgrund der aktuell geltenden Einschränkungen durch die Corona-Krise jedoch nur bedingt möglich. Die Lösung: 3D-Rundflüge.

https://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/genossenschaft-migros-zuerich-halle-550-hebt-schon-vor-dem-start-ab-182864

 

07.05. Schweriner Volkszeitung

Agrargenossenschaft in Papendorf: Mit den Landwirten aufs Feld

Die Mitarbeiter der Papendorfer Agrargenossenschaft sorgen sich um ihre Pflanzen. Auch die Corona-Krise bereitet zunehmend Bauchschmerzen in der Branche.

https://www.svz.de/28253337

 

07.05. Mexico News Daily

Looking for beer in Oaxaca? Women’s brewery continues producing

Feminist activists form women’s artisanal brewing cooperative. 

As mainstream beer makers begin to see their inventories dry up, a women’s artisanal brewing cooperative in Oaxaca has found a foothold in the local economy and has plans to expand.

https://mexiconewsdaily.com/news/looking-for-beer-in-oaxaca-womens-brewery-continues-producing/

 

07.05. Sächsische Zeitung

Nur wenig Mietschulden durch Corona

Genossenschaften verzeichnen kaum Einbußen. Eine überraschende Auswirkung zeigt sich woanders. Mietschulden im Zuge der Corona-Pandemie sind in Sachsen bislang offenbar ein eher geringes Problem. Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften hat dazu Daten erhoben. 

 

https://www.saechsische.de/plus/nur-wenig-mietschulden-durch-corona-5201661.html 

 

07.05. Freie Presse

Premiere: Die Versammlung mit der Maus               

Eine Wohnungsgenossenschaft muss trotz Corona Mitglieder versammeln. Digitaltechnik ist dafür mehr als eine Notlösung.

Die Mitgliederversammlung der Wohnungsgenossenschaft Flöha und Umgebung wird in diesem Jahr erstmals digital stattfinden. Die sonst übliche Vollversammlung der Genossenschaftler in der Geschäftsstelle in Flöha scheitert an den aktuellen Coronabeschränkungen. Der Vorstand stand damit vor der Entscheidung, die laut Satzung vorgeschriebene Versammlung, bei der unter anderem der aktuelle Jahresabschluss vorgelegt und beschlossen wird, ausnahmsweise ins zweite Halbjahr zu verlegen oder eine alternative Möglichkeit für die Veranstaltung zu finden.

https://www.freiepresse.de/premiere-die-versammlung-mit-der-maus-artikel10793868 

 

06.05. La Quotidienne

Coronavirus : A Marrakech, les coopératives artisanales peuvent désormais fabriquer des masques

Les coopératives artisanales spécialisées dans la couture au niveau de la région Marrakech-Safi peuvent désormais obtenir des autorisations gratuites pour la confection et la commercialisation des masques de protection contre le nouveau coronavirus (Covid-19), a affirmé, mercredi, le président de la Chambre d'Artisanat de la région, Hassan Chamis.

 

https://fnh.ma/article/actualites-marocaines/coronavirus-marrakech-les-cooperatives-artisanales-autorisees-a-fabriquer-les-masques-de-protection

 

06.05. Vorarlberg online

Vorarlberg: Neue Strategie für Wasserwirtschaft

Das Land Vorarlberg hat in der neuen, aktualisierten Wasserwirtschaftsstrategie die Ziele, die Strategie und die Maßnahmen der Landesverwaltung fixiert und Bilanz über die letzten fünf Jahre gezogen. 

Gerade in der aktuellen Zeit der Corona-Pandemie spielt ausreichend Wasser in guter Qualität eine sehr wichtige Rolle. „Unser Leitungswasser ist sicher und kann ohne Bedenken weiterhin konsumiert werden“, betont Landesrat Gantner. Wasser ist auch enorm wichtig für unsere Hygiene. Händewaschen ist gerade jetzt das Gebot der Stunde. Dafür steht dank der hervorragenden Arbeit aller im Bereich der Wasserversorgungsanlagen Beschäftigten ausreichend Wasser zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung.

Wasserwerke und Kläranlagen gehören zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“. Das sind also Betriebe, die unter allen Umständen funktionsfähig bleiben müssen. Deshalb gelten für die Beschäftigten dort auch strenge Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen. „Die Wasserver- und entsorgung ist also im Land Vorarlberg auch in diesen schwierigen Zeiten sichergestellt“, stellt der Landesrat fest: „Das garantieren die Verantwortlichen und Beschäftigten der zahlreichen Gemeindeanlagen, Genossenschaften und Wasserverbände.

https://www.vol.at/vorarlberg-neue-strategie-fuer-wasserwirtschaft/6610453

05.05. oikocredit

Oikocredit foundation creates coronavirus solidarity fund

With more government measures in place to combat the spread of Covid-19, many small business in Africa, Asia and Latin America are struggling to find the means to comply with regulations. To support these businesses, Oikocredit’s foundation has launched a coronavirus solidarity fund.

https://www.oikocredit.coop/k/en/n171/news/view/321640/235625/oikocredit-foundation-creates-coronavirus-solidarity-fund.html

 

05.05. meinBezirk.at

Regionalität steht bei Österreichern hoch im Kurs

Zufrieden (rund die Hälfte der Befragten) zeigt man sich hingegen über Einkaufsmöglichkeiten, heimische Erholungsmöglichkeiten und bei der Abdeckung des Internets. Die IMAS-Studie zeige deutlich einen Trend hin zum regionalen Wirtschaften, erklärte Peter Haubner, Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Genossenschaftsverbandes. "Ich bin überzeugt davon, dass das Modell der Genossenschaft hier einen entscheidenden Beitrag leisten kann. Denn wirtschaftliche Kooperation stärkt die lokalen Unternehmen vor Ort im Wettbewerb und eröffnet neue Möglichkeiten für regionale Angebote mit Bürgerbeteiligung - etwa wenn es um moderne Infrastruktur oder Energieversorgung durch Fotovoltaik geht", so Haubner. "Das Potenzial für gemeinsame Aktivitäten ist hier noch lange nicht ausgeschöpft".

https://www.meinbezirk.at/c-wirtschaft/regionalitaet-steht-bei-oesterreichern-hoch-im-kurs_a4057398#gallery=null

 

05.05. topagrar

Gmunder Milch zieht erste Corona-Bilanz

Die Versorgung von Tier und Boden muss auch in Zeiten von Krisen funktionieren. Das wichtigste Glied in dieser Kette sind für den Gmunder Milch-Geschäftsführer Mag. Michael Waidacher die 2.200 bäuerlichen Betriebe der Genossenschaft.

https://www.topagrar.at/markt/news/gmunder-milch-zieht-erste-corona-bilanz-12054188.html

 

03.05. Schwäbische Zeitung

So trotzt die Sozialgenossenschaft der Coronakrise

Sie sind in mehr als 150 Haushalten und bei einer Vielzahl von Einzelpersonen mit mehr als 70 Helfern in Biberach und dem Umland unterwegs, die Mitarbeiter und Helfer der Bürgersozialgenossenschaft Biberach, organisiert von einem kleinen Büro in der Schwanenstraße.

In diesen ungewöhnlichen Zeiten kommt es neben der praktischen Hilfe vor allem auch auf das soziale Miteinander und die menschliche Zuwendung an. In der Gemeinschaft denkt man immer auch an den Nächsten, der vielleicht noch stärker betroffen sein könnte. Rücksichtnahme und Verständnis für organisatorische Prioritäten sind überall zu spüren, so erläutern die Verantwortlichen.

In diesen kritischen Situationen mit einem hohen Grad an Verunsicherung fühlten sich die Mitglieder von ihrer Genossenschaft „gut betreut, weil sich alle Mitarbeiter engagiert und nachhaltig einsetzen“, teilt der Vorstand mit.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/biberach_artikel,-so-trotzt-die-sozialgenossenschaft-der-coronakrise-_arid,11218619.html

 

03.05. derStandard.at

Wir brauchen eine neue Gründerzeit

Genossenschaften und andere, neue Formen von regional vernetzten, nachhaltigen Unternehmensmodellen brauchen bessere gesetzliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmechanismen.

Viele junge Menschen könnten mit kreativem Unternehmertum ein Auskommen finden, anstatt durch Konzerne der Gig-Economy wie Uber per Scheinselbstständigkeit ins Prekariat gedrängt zu werden. In der gegenwärtigen Krise leistet die Förderung von Entrepreneurship und Wirtschaftsbildung einen wichtigen Beitrag, damit eine neue Generation in schwierigen Zeiten erfolgreich unternehmerisch tätig werden kann.

https://www.derstandard.at/story/2000117252682/wir-brauchen-eine-neue-gruenderzeit

 

03.05. sueddeutsche.de

Auf Erfolgskurs: Regionale Nähe kommt gut an

Die Tagwerk-Genossenschaft und die Tagwerk-Läden erleben eine gestiegene Nachfrage: Mit ökologisch produzierten, fair gehandelten und im Umkreis von 100 Kilometern erzeugten Lebensmitteln liegt man aktuell voll im Trend

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/auf-erfolgskurs-regionale-naehe-kommt-gut-an-1.4896120

 

02.05. bauernzeitung.at

Coronavirus: Der Österreichischen Raiffeisenverband begrüßt Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft

Der Generalsekretär Andreas Pangl:

“Die Krise hat uns aber auch für die internationalen Zusammenhänge und Abhängigkeiten sensibilisiert. Daher muss die regionale Wirtschaft gestärkt und als Zukunftschance begriffen werden.“ Auch dem Modell der Genossenschaft werde dabei eine wachsende Bedeutung zukommen. Immerhin liege nachhaltiges, an den Menschen einer Region orientiertes Wirtschaften seit jeher in der DNA von Genossenschaften.

https://bauernzeitung.at/coronavirus-oerv-begruesst-massnahmen-zur-ankurbelung-der-wirtschaft/

 

02.05. blick.ch

Die «Einig-Genossenschaft» zerfällt

Der Zusammenhalt, der angesichts der rasanten Ausbreitung des Virus aus der Eidgenossenschaft eine «Einig-Genossenschaft» machte, bricht langsam auseinander – desto mehr, je weniger Neuansteckungen es gab. Das zeigt sich daran, dass 15 Prozent der Bevölkerung fundamental gegen den Kurs des Bundesrats sind. «Es war sicher richtig, dass der Bundesrat diesen 15 Prozent Kritikern entgegengekommen ist», sagt er mit Blick auf die Gastro-Öffnung. «Sonst, fürchte ich, wäre diese Gruppe schnell gewachsen.»

https://www.blick.ch/news/politik/wachsende-kritik-am-bundesratskurs-in-der-corona-krise-die-einiggenossenschaft-zerfaellt-id15871528.html

 

01.05. icaap (International Co-operative Alliance - Asia and Pacific)

COVID-19 response from ICA members in Asia-Pacific

In the midst of the crisis, it is heartening to see cooperatives, whose services are essential (dairy, agriculture, health, credit), discharge their duties admirably; motivating to see many cooperatives take part in the covid-19 response; encouraging to see contributions being made to Funds set up to meet short and long-term requirements, and taking action to direct members to options being offered under stimulus packages by governments.

http://icaap.coop/AboutUs/covid-19-response-ica-members-asia-pacific

 

 

29.04. lifePR

Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften präsentiert Ergebnisse der Schnellumfrage "Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wohnungsunternehmen"

In der aktuellen Krisensituation zeigt sich noch einmal deutlich die soziale Verantwortung der Wohnungsgenossenschaften, in dieser schweren Zeit den Mitgliedern bei finanziellen Schwierigkeiten, aber auch mit allen weiteren coronabedingten Herausforderungen wie Lebensmitteleinkäufen und Botengängen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dies zeigen auch die ersten Ergebnisse der Schnellumfrage für unsere Mitglieder, die im Vergleich zu anderen Wohnungsanbietern durchaus noch positiv ausfallen.

https://www.lifepr.de/inaktiv/verband-saechsischer-wohnungsgenossenschaften-e-v/VSWG-praesentiert-Ergebnisse-der-Schnellumfrage-Auswirkungen-der-Corona-Krise-auf-die-Wohnungsunternehmen/boxid/797010

 

29.04. oikocredit

Kaffee, Kakao und das Coronavirus

Hans Perk, Regionaldirektor der Oikokredit Afrika, spricht im Interview über die aktuellen Herausforderungen für Kaffee- und KakaobäuerInnen.

Was in Krisenzeiten schmerzhaft deutlich wird, ist die Abhängigkeit von den internationalen Märkten und die schwache Verhandlungsposition von Kooperativen und BäuerInnen.

Sind der faire Handel und die BiobäuerInnen vor Problemen auf den Massenmärkten abgeschirmt?

Ganz einfach: Nein. Die Märkte für Spezialitäten und zertifizierte Produkte werden wahrscheinlich zuerst betroffen sein. Ironischerweise sind dies die Märkte, in die viele LandwirtInnen und ihre Erzeugergenossenschaften investiert haben, um sich von den Massengütermärkten zu diversifizieren, da sie bessere Preise und stabile Käuferbeziehungen anstreben.

Die LandwirtInnen werden sich vielleicht bald fragen, welchen Mehrwert ihre Genossenschaft bietet und warum sie in die Zertifizierung investiert haben. Aufgrund der sozialen Distanzierung kann die Genossenschaft keine Treffen und Schulungen abhalten. Viele BäuerInnen sind auch von der Anbindung an den Markt abhängig, die die Genossenschaft zusammen mit ihren Barzahlungen bietet.

Es ist abzusehen, dass die Genossenschaften, wenn die Coronavirus-Pandemie weitergeht, wir aber nicht unsere Solidarität zeigen, am Ende so sehr geschwächt sein werden, dass es noch mehr Zeit brauchen wird, das, was über viele Jahre aufgebaut wurde, wiederherzustellen.

https://www.oikocredit.at/k/n11385/news/view/321436/320259/kaffee-kakao-und-das-coronavirus.html

 

28.04. derStandard.at

Können NPO ihrem Anspruch auf Versammlungen von Vereinsorganen auch in der Krise gerecht werden?

Viele Vereine stehen vor den drängenden Fragen: Müssen wir, können wir, dürfen wir in diesem Jahr unsere Mitgliederversammlung abhalten? Das Justizministerium war in dieser Frage keineswegs untätig und erlaubt nun jenen Vereinen, deren Statuten dies nicht vorsehen, die Möglichkeit, Versammlungen von Vereinsorganen auf eine andere Art als in Form einer physischen Zusammenkunft, d.h. auch digital, stattfinden zu lassen. Die Durchführung einer virtuellen Versammlung ist zulässig, wenn eine Teilnahmemöglichkeit an der Versammlung von jedem Ort aus mittels einer akustischen und optischen Zweiweg-Verbindung in Echtzeit besteht. Dabei muss es jedem Teilnehmer möglich sein, sich zu Wort zu melden und an Abstimmungen teilzunehmen.

Darüber hinaus kann eine Versammlung, an der mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, bis zum Jahresende 2021 verschoben werden.

Eine Minderheit von zehn Prozent der Mitglieder hat bekanntlich das Recht, die Einberufung einer Mitgliederversammlung zu verlangen. An diesem Recht ändert die Sondergesetzgebung nichts. Der Vorstand wird in einem solchen Fall nicht auf die oben dargestellte Neuregelung verweisen können, sondern wird nur dann auf einer Verschiebung ins nächste Jahr beharren dürfen, wenn weder eine Präsenzversammlung noch eine virtuelle Versammlung möglich sind, weil einerseits aus Platz- und Hygienegründen und andererseits mangels technischer Ausstattung eines Teils der Mitglieder nicht gewährleistet werden könnte, dass wirklich alle teilnehmen.

https://www.derstandard.at/story/2000117160877/vereine-koennen-mitgliederversammlung-auf-2021-verschieben

 

28.04. International Labour Organization

ILO COOP 100 Webinar II - Advancing gender equality though cooperatives

Four cooperative practitioners reflected on the current situation of gender equality within the cooperative movement, the role cooperatives can play, and the challenges they face in advancing gender equality. Their presentations highlighted the implications of COVID-19 on women in cooperatives and emerging responses. Over 160 people from around the world participated in the webinar.

https://www.ilo.org/global/topics/cooperatives/news/WCMS_743015/lang--en/index.htm

 

27.04. gbv (Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen

Kommentar: GBV – Obmann Rießland zu Auswirkungen von Covid19 auf den Wohnungsmarkt

Innerhalb weniger Wochen wurden über 500.000 Arbeitslose gemeldet und für über 1,1 Millionen Beschäftigte die Kurzarbeit beantragt. Leistbares Wohnen ist daher heute wichtiger denn je.

https://www.gbv-aktuell.at/news/630-kommentar-gbv-obmann-riessland-zu-auswirkungen-von-covid19-auf-den-wohnungsmarkt

 

27.04. Rhein-Neckar-Zeitung

Regionale Produkte mehr denn je gefragt

“Wir versorgen das Land”. Mit dieser Kampagne wollen wir unseren heimischen Erzeugnissen ein Gesicht geben und die tägliche Sorgfalt unserer Beschäftigten in der Landwirtschaft sowie in der Ernährungswirtschaft, im Handwerk sowie in der die Ernährungsindustrie und in den Genossenschaften in den Mittelpunkt rücken", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk MdL am Donnerstag anlässlich des Kampagnenstarts in Mosbach

https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-neckar-odenwald-kreis-regionale-produkte-mehr-denn-je-gefragt-_arid,511532.html

 

27.04. gabot.de

Corona: Höhere Akzeptanz für die Landwirtschaft?

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, erhofft sich durch die Coronavirus-Pandemie einen langfristigen positiven Effekt für die heimische Landwirtschaft.

https://www.gabot.de/ansicht/corona-hoehere-akzeptanz-fuer-die-landwirtschaft-403541.html

 

27.04. Tiroler Tageszeitung

Tiroler Milchgenossenschaft trotzt der Corona-Krise

Das Coronavirus hat auch dem Milchmarkt zugesetzt. Wie bereits berichtet, musste die Erlebnis-Sennerei-Zillertal ihre Anliefermengen reduzieren. Eine „Notmaßnahme“, wie es heißt. Schließlich ist der gesamte touristische und Gas­tro-Absatzmarkt durch den Lockdown über Nacht flöten gegangen. Folglich ist zu viel Milch auf dem Markt. Ihre 390 Vertragsbauern dürfen daher seit April nur noch 80 Prozent ihrer Vorjahresleistung liefern, alle überschüssige Milch wird in Folge statt mit 45,7 Cent/Kilo nur noch mit 15 Cent abgegolten. Trotz dieser Einschränkungen kann die Milch nach wie vor zur Molkerei in Südtirol gefahren werden, wo die Genossenschaft einen höheren Milchpreis erzielen kann. So fahren LKWs trotz Grenzschließungen und der verschärften Corona-Lage in Italien zweimal pro Tag die Tiroler Milch über den Brenner.

https://www.tt.com/artikel/16895120/tiroler-milchgenossenschaft-trotzt-der-corona-krise

 

24.04. World Economic Forum

COVID-19 is an unmissable chance to put people and the planet first

The global economy that emerges from COVID-19 must be better-equipped to deal with such crises. A more resilient system will recognise that the well-being of people and the planet are interlinked. Recovery schemes should support sustainable growth; fossil fuels subsidies must end.

https://www.weforum.org/agenda/2020/04/covid19-coronavirus-climate-jennifer-morgan-greenpeace/


23.04. Neues Deutschland

Berlin: Vorkäufe bleiben im Rennen

Trotz der aktuellen Situation nehmen in Berlin landeseigene Unternehmen und Genossenschaften ihr Vorkaufsrecht bei Zinshäusern wahr. »Trotz der Corona-Pandemie bleibt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg handlungsfähig und steht den Mieter*innen zur Seite«, erklärt der Baustadtrat. »Erneut konnten etliche Mietwohnungen langfristig gesichert werden - und das ohne den Einsatz öffentlicher Gelder«, hebt Schmidt hervor. 

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135844.berlin-vorkaeufe-bleiben-im-rennen.html


22.04. GMA News online

Cooperatives in the Philippines are doing their part in beating COVID-19

While the enhanced community quarantine (ECQ) was designed to keep communities apart so that we’ll stay safe at home, it has the welcome side effect of reigniting our sense of community. Over the course of the past weeks, we’ve seen people, organizations, and even businesses band together to help those who have been affected by the ECQ. Among those who have answered the call to help are cooperatives all over the country.

https://www.gmanetwork.com/news/lifestyle/healthandwellness/735111/cooperatives-in-the-philippines-are-doing-their-part-in-beating-covid-19/story/ 


22.04. regionews

Burgenland: Coronakrise/Wohnen - Dorner - Weitere Entlastung für Mieter bei Stundungen

Das Land und die vier burgenländischen Wohnbaugenossenschaften haben sich auf ein einheitliches Vorgehen beim Thema Stundungen geeinigt. Das teilte Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner heute mit. Für den Wohnbaulandesrat ist das ein weiterer wichtiger Schritt, um den Mieterinnen und Mietern in dieser schwierigen Zeit unter die Arme zu greifen. „Die drastischen Auswirkungen der Coronakrise auf sämtliche Bereiche des Lebens bedeuten für viele Menschen eine enorme Belastung. Wir wollen mit unseren Maßnahmen die Betroffenen entlasten und ihnen Sicherheit geben. Mein Dank gilt den Genossenschaften für ihre rasche und unbürokratische Hilfe“, betonte Dorner.

https://www.regionews.at/newsdetail/Coronakrise_Wohnen_Dorner_Weitere_Entlastung_fuer_Mieter_bei_Stundungen-301298 

 

22.04. Indian Cooperative

NCUI holds Webinar with co-operators on kickstarting economy

A virtual seminar was organized by NCUI which called for, among other things, immediate efforts to create ”Cooperative Disaster Management Fund” to meet the challenge posed by the corona pandemic in the country.

The topic of the seminar was ‘Role of Cooperatives in Tackling Covid 19. The event was attended by several MDs of national level cooperative federations.

http://www.indiancooperative.com/ncui/ncui-holds-webinar-with-co-operators-on-kickstarting-economy/


22.04. Common Dreams

Cooperation Humboldt and the Solidarity Economy

Founded in 2017, Cooperation Humboldt was already incubating worker cooperatives, administering food sovereignty programs, advocating for public banking and participatory budgeting, and exploring housing cooperatives, an arts hub, and eco-villages—all before the pandemic arrived in the U.S.


https://www.commondreams.org/views/2020/04/22/cooperation-humboldt-and-solidarity-economy 

 

21.04. idée cooperative

Genossenschaften und Covid-19: Sichere Finanzierung von KMU dank genossenschaftlicher Bürgschaft


Damit den Unternehmen keine Liquiditätsengpässe drohen, bürgen vier Genossenschaften in der Schweiz für den gewünschten Kredit. Die Idée Coopérative stellt das Quartett vor, die ihren Zweck ganz auf Krisensituationen ausgerichtet haben.


https://www.ideecooperative.ch/artikel/genossenschaften-und-covid-19-sichere-finanzierung-von-kmu-dank-genossenschaftlicher-buergschaft

 

21.04. France culture

Covid-19 : les coopératives d’habitants plus fortes pendant le confinement

Restez chez vous !, nous intimait le gouvernement le 16 mars dernier nous ramenant à l’importance de la qualité de notre logement pendant le confinement. Un luxe réservé aux plus riches ? Le mouvement coopératif défend une autre idée de l’habitat que la pandémie du Covid-19 pourrait enfin favoriser.

https://www.franceculture.fr/societe/covid-19-les-cooperatives-dhabitants-plus-fortes-pendant-le-confinement

 

21.04. meinbezirk.at

Food Coop als Krisengewinner?

Der Verein GüterWeGe (=Güter Werte Gemeinschaft) kann seit der CoVid19-Krise einen sprunghaften Anstieg an Beliebtheit verzeichnen; die Zahl der Mitglieder steigt stetig an; das wöchentliche Einkaufsvolumen hat sich mehr als verdoppelt. Somit kann man durchaus behaupten: ein Krisengewinner!

https://www.meinbezirk.at/kirchdorf/c-wirtschaft/food-coop-als-krisengewinner_a4038492

 

21.04. bvz

Burgenlands Wohnbaugenossenschaften handeln Genossenschaftlich

„Ein partnerschaftliches Vorgehen ist gerade in Problemzeiten eine Stärke der Siedlungsgenossenschaften des Burgenlandes. Wir lassen unsere Bewohner nicht in Stich!“

Peter Schlappal, Geschäftsführer Erste Burgenländische Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft (EBSG):

https://www.bvz.at/burgenland/politik/coronakrise-wohnen-dorner-weitere-entlastung-fuer-mieter-bei-stundungen-burgenland-coronavirus-wohnen-heinrich-dorner-202167051

 

21.04./01.04. Cooperatives Europe

COVID-19 coop response

Coop Sweden has stepped in to support local producers by promptly establishing an even closer collaboration with its more than 650 Swedish producers and allowing them to place an increased share of their products across the coop stores. The Swedish Coop has also extended and added delivery times dedicated for seniors, the goal being to gradually increase capacity and geographic coverage

Co-op insurers in Sweden have placed investments of US$235 million in new bonds to finance public health actions not just in the Baltic region but worldwide. Ylva Wessén, CEO, promises that “Folksam Group is actively seeking investment opportunities that alleviate the social and economic consequences of the coronavirus."

https://coopseurope.coop/resources/news/covid-19-coop-response

 

21.04. krone.at

Gemeinde ist nun fast schuldenfrei

Durch den Verkauf des kommunal errichteten Pflegeheims an die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, die bereits in der Region Senioren betreut, wurde die Gemeinde Strem im Burgenland auf einen Schlag fast schuldenfrei. Der Bürgermeister sieht dies als großen Vorteil, da er durch die Corona-Krise mit einem Steuerausfall von 15-20% rechnet. 

https://www.krone.at/2139998 

 

21.04. Sauerlandkurier

Ottfinger Dorfladen: Corona-Krise erschwert Umsetzung der Pläne

Die Einkaufs- und Versorgungsgenossenschaft Ottfingen eG wurde Anfang März gegründet. Gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Krise. „Hätten wir die Gründungsversammlung auch nur eine Woche später angesetzt, hätte uns der Corona-Virus einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht“, äußert sich der Vorsitzende der neuen Genossenschaft, Robert Kirchner-Quehl. Aktuell sieht sich die Genossenschaft vor allem mit der durch die Ausgangsbeschränkungen einhergehenden schwieriger gewordenen Kommunikation konfrontiert, denn um den Dorfladen wie geplant Ende August zu eröffnen, sind noch einige Koordinationsaufgaben zu bewerkstelligen. 

https://www.sauerlandkurier.de/kreis-olpe/wenden/ottfinger-dorfladen-corona-krise-erschwert-umsetzung-plaene-13683736.html

 

21.04. CNBC

Fitch downgrades 10 European banks and warns coronavirus impact could lead to more

Fitch downgrades 10 European banks and warns coronavirus impact could lead to more. The downgraded banks include the Cooperative Bank in the U.K. Fitch said in its latest review that the downgrades mainly relate to banks for which the changed economic outlook affects action that was planned to improve profitability or capitalization.

https://www.cnbc.com/2020/04/21/european-banks-put-on-negative-outlook-by-fitch-ratings.html

 

20.04. meinbezirk.at

Der zehntausendste Kunde hat im „Ums Egg“ eingekauft

Der genossenschaftliche Selbstbedienungs-Supermarkt „Ums Egg“ in Losenstein (Oberösterreich) verzeichnet aufgrund der aktuellen Situation eine stark erhöhte Nachfrage. So sagt Sprecherin Brigitte Kieweg: „ Seit der Corona Krise ist das Interesse an unserem Konzept und an regionalen Produkten merklich gewachsen. Wir hoffen, dass dieser Trend sich auch nachhaltig fortsetzt“. Mit ihrem stark auf Regionalität setzenden Produktsortiment scheint die Genossenschaft einen Nerv getroffen zu haben. Zumal die Abhängigkeit von globalen Lieferketten dadurch stark reduziert ist und die Versorgungssicherheit so gesichert bleibt. Zudem erhalten die regionalen Produzenten durch den Direktvertrieb einen höheren Anteil vom Verkaufspreis, wodurch regionale Kreisläufe gestärkt werden.

https://www.meinbezirk.at/steyr-steyr-land/c-wirtschaft/der-zehntausendste-kunde-hat-im-ums-egg-eingekauft_a4038084

 

20.04. New York Times

We Need a More Resilient American Economy

In seinem Kommentar in der New York Times betont der republikanische Senator, Marco Rubio, die Wichtigkeit einer widerstandsfesten Ökonomie und stellt sich dabei gegen das Primat des Geldes. Er spricht sich vielmehr für eine Wirtschaft aus, die stärker am Menschen ausgerichtet ist. So schreibt er: „over the past several decades, our nation’s political and economic leaders, Democratic and Republican, made choices about how to structure our society — choosing to prize economic efficiency over resiliency, financial gains over Main Street investment, individual enrichment over the common good“. Im Zuge dessen spricht er sich für eine Stärkung der Genossenschaften aus.

https://nyti.ms/2VITjFw

 

20.04. Agrar heute

Vorarlberg Milch schränkt Milchabholung ein

Aufgrund der Absatzprobleme reduziert die Molkereigenossenschaft Vorarlberg Milch die Milchabholung und nimmt nur mehr 80% der Milchmenge ihrer Mitglieder an. Dies wurde am 14. März vom Genossenschaftsvorstand einstimmig beschlossen, um so das Überleben der Molkereigenossenschaft sicherzustellen.

https://www.agrarheute.com/share/4567581

 

20.04. Japanese Consumers Co-operative Union

Consumer co-ops provide food through food banks amid the spread of coronavirus

With the spread of the COVID-19 in Japan, consumer co-operatives nationwide are providing food to food banks in order to support people in need such as those who cannot work due to the government's measures against the new coronavirus and children who cannot have access to school lunch because of school closure.

https://jccu.coop/eng/news/2020/04/consumer-co-ops-provide-food-through-food-banks.html

 

19.04. The Conversation

Canada’s co-operatives: Helping communities during and after the coronavirus

It’s not surprising to researchers of co-operatives and community economic development that the outbreak of COVID-19 spurred Canada’s co-operative sector to immediately step up and respond to the needs of communities — in many cases, sooner and more concretely than the federal, provincial and local governments as well as large corporations.

For example, grocery co-ops innovated employee safety and salary top-up while worker co-ops quickly shifted to producing medical products, and credit unions offered far-reaching grants to community groups, loan deferrals and even zero-interest credit cards.

https://theconversation.com/canadas-co-operatives-helping-communities-during-and-after-the-coronavirus-135477


18.04. Standard

Wer zahlt die Krise? Forderungen zur Wohnungspolitik in und nach Corona-Zeiten

Der Obmann der EBG Gemeinnützige Ein- und Mehrfamilienhäuser Baugenossenschaft reg. Gen.m.b.H., Mag. Martin Orner, unterstützt die Forderung von Wissenschafterinnen, Wissenschafter und Stadtplanende, in einem offenen Brief das Menschenrecht auf Wohnen zu stärken.

Es braucht

-    gezielte Sofortmaßnahmen für besonders vulnerable Gruppen: die Stärkung der Mittel und Kapazitäten von Frauenhäusern und von Initiativen gegen häusliche Gewalt; die Evakuierung der Flüchtlingslager, die Aufnahme von Geflüchteten durch Österreich; die Öffnung von Hotels, AirBnB und leeren Wohnungen für Wohnungs- und Obdachlose.

-    eine nachhaltige Wohnungspolitik: die Aussetzung von jeglichen Kündigungen und Mieterhöhungen während der Corona-Krise, langfristig die Stärkung von Mieterinnen- und Mieterschutz und bezahlbarem Wohnraum.

-    eine faire Kostenteilung in der Krise: Auch die Immobilienwirtschaft ist in die Pflicht zu nehmen: Die durch die Covid-19-Krise  entstehenden Ausfälle von Mietzahlungen (nicht Betriebskosten) sollen auch durch die Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer abgedeckt werden. Diese Kostenteilung soll dazu beitragen, dass Mieterinnen und Mieter durch Mietschulden nicht zu einem späteren Zeitpunkt in existenziell noch bedrohlichere Lagen geraten.

Für die Zukunft sollte die Chance genutzt werden, aus der Krise zu lernen und eine verlässliche, zugängliche und sozial-ökologisch nachhaltige öffentliche Infrastruktur zu erhalten und auszubauen; insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Wohnen, soziale Grundversorgung. Dabei gilt es, mit der neoliberalen Logik einer Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Verluste zu brechen und das Menschenrecht auf Wohnen zu stärken.

https://www.derstandard.at/story/2000116946324/wer-zahlt-die-krise-forderungen-zur-wohnungspolitik-in-und-nach

 

 

16.04. Raiffeisenzeitung

„Virtuelle Sitzungen“ in Genossenschaften

Der Gesetzgeber sorgt auch in der Coronakrise für die Aufrechterhaltung der Genossenschaftsdemokratie und verlängert aus Gesundheitsgründen die Abhaltung von Generalversammlungen bis zum Jahresende.

Braucht man einen früheren Beschluss (z.B. bei einer Verschmelzung) so besteht nun auch die Möglichkeit einer virtuellen Versammlung mit einem hohen Aufwand. So müssen Obmann, Aufsichtsratsvorsitzender sowie Geschäftsleiter virtuell zusammenkommen und der Revisor optisch und akustisch dazugeschaltet werden. Den Mitgliedern oder Delegierten muss diese Sitzung etwa via Livestream ebenfalls zugänglich gemacht werden. Genauso müssen gestellte Fragen der Mitglieder über E-Mail oder SMS vorgelesen und beantwortet werden. Das kann über Livechats passieren. Auch eine Abstimmung kann elektronisch erfolgen. Dabei muss aber gesichert sein, dass nur Mitglieder ihre Stimme abgeben, z.B durch vorab registrierte Telefonnummern oder SMS-Nachrichten. Insgesamt soll damit eine möglichst hohe Rechtssicherheit bei der genossenschaftlichen Willensbildung sichergestellt werden.

Raiffeisenzeitung vom 16.4. Seite 5

 

16.04. CU broadcast

WOCCU's Brian Branch Shares '3 Waves' COVID-19 Crisis Impacting Credit Unions Internationally

The Ukrainian credit unions were shut down by their government because they weren't initially listed as essential services to the country -- and they didn't offer the digital services the other financial institutions did.

https://www.cubroadcast.com/episodes/2093-woccus-brian-branch-shares-3-waves-covid-19-crisis-impacting-credit-unions-internationally

 

 

16.04. Berlingske/Greenpeace

The Coronavirus pandemic has created a rare crack in the system – let’s use it to create a better world

Greenpeace is urging to use the change that came with COVID-19 to transform the economy into a more sustainable and equitable way. Referring to the World Resources Institute, the author writes: investing in the green sector is one of the most effective ways to stimulate economic progress after a recession. One step to transform the economy is seen in the promotion of cooperatives and community-led planning.

https://www.greenpeace.org/international/story/30020/coronavirus-pandemic-covid-crack-system-economics-future-fairness-recovery-climate/


16.04. Indian Cooperative

Rallying around co-ops can help us fight off Corona better

In this paper various examples (reaching from Nepal to Iran and Palestine) of how cooperatives react during the corona crisis are given. Further on, the author is referring to historical events where international co-operative collaboration was successfully done. Thus, he asked the ICA and it’s members from 109 countries to unite and rally under the common banner of Cooperative Identity. Especially as the ICA is celebrating its 125th anniversary under the theme ‘Deepening our Cooperative Identity” he sees the current crisis as a major chance to foster cooperative values.

http://www.indiancooperative.com/cooperative-coffee-shop/rallying-around-co-ops-can-help-us-fight-off-corona-better/

 

16.04. Universität Graz

Gemeinsam

Der Grazer Andreas Exner vom Regionalen Zentrum für Nachhaltigkeit an der Universität Graz (RCE Graz-Styria) sieht in der aktuellen Situation eine große Chance für eine andere Form des Wirtschaftens. So sagt er: „Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass wir uns für die Zukunft alternative ökonomische Modelle überlegen sollten, die auf Solidarität und Kooperation beruhen“. Dabei sieht er besonders die Genossenschaften als zukunftsträchtige Unternehmensform an.

https://presse.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail/article/gemeinsam/

 

15.04. Raiffeisen Nachrichten Südtirol

Stütze in der Coronakrise. Die Konsum- und Einkaufs-Genossenschaften

Auch in Südtirol profitieren die Konsum- und Einkaufsgenossenschaften von den Ausgangsbeschränkungen, da mehr Menschen daheim bleiben und in ihren Dörfern regional einkaufen. Die Einkaufsgenossenschaften vor Ort stellen damit einen wichtigen Beitrag für die Nahversorgung auch in entlegenen Regionen dar.

 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/stuetze-in-der-coronakrise-die-konsum-und-einkaufs-genossenschaften.html

 

14.04. tagesschau.de

Stehen Sozialunternehmen vor dem Aus?

Der von der deutschen Bundesregierung als Konsequenz auf die Corona-Krise gespannte Rettungsschirm gilt derzeit nur für gewerbliche Unternehmen. Sozialunternehmen, die nicht ausschließlich spenden- und steuerfinanziert sind, aber auch keine gewöhnlichen gewerblichen Unternehmen sind, wurden beim Aufspannen des Schirms nicht bedacht. So stehen zahlreiche gemeinnützige Unternehmen vor dem Aus. Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales möchte sich daher für eine rasche Lösung einsetzen, um den Schirm auch über Sozialunternehmen zu spannen.

http://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/corona-virus-jugendherbergen-101.html 

 

14.04. bwgv (Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.)

Ideenbörse Coronavirus-Pandemie

Auf seiner Ideenbörse stellt der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband Initiativen, Aktionen und Projekte vor, die dabei helfen, den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begegnen. Diese reichen von einer Winzergenossenschaft, die Weinproben per Livestream anbietet, bis hin zur Produktion von Desinfektionsmitteln durch die Alde Gott Edelbrände Schwarzwald eG.

https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/Ideenboerse-Coronavirus-Pandemie-8361.htm

 

06.04. World Council

Brian Branch: What is the International Credit Union Movement Facing?

Yet, as we have seen happen through so many previous crises, credit unions will continue to provide cash and loans to their members while other financial institutions pull back in their lending. Credit unions will work with their members to help restructure loans and find ways to help them get through the crisis and keep their assets. The result will be increased membership growth and increased savings as consumers return service with loyalty. With large inflows of liquidity, lower return on bank deposits and limited lending opportunities, credit unions will then be under pressure to find good lending opportunities to lend that money out and earn the return needed to rebuild their reserves. Credit unions will return to expanding working capital, as well as agricultural, small business and housing lending. With increased membership growth will come increased demand to meet consumer expectations for convenience through digital service delivery services.

https://www.woccu.org/newsroom/covid19_resources?post_id=1830#1830


03.04. Euractiv

A resilient EU economy must be built on strong local communities

The political and economic measures taken to revive our economy following the Corona crisis need to ensure long-term resilience of the system. Strengthening local communities will be the key to achieving this objective, says Dirk Vansintjan.

https://www.euractiv.com/section/energy/opinion/a-resilient-eu-economy-must-be-built-on-strong-local-communities/


02.04. bvz

Im Burgenland bieten die vier Wohnbaugenossenschaften ihren Mietern aufgrund der Coronakrise die Möglichkeit der Stundung an.

Die Mieter hätten derzeit ohnehin genug andere Sorgen, da dürfe nicht auch noch der Verlust der Wohnung oder des Reihenhauses drohen, betonte Alfred Kollar, Geschäftsführer der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) und Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen des Burgenlandes.

https://www.bvz.at/burgenland/chronik-gericht/coronavirus-burgenlands-wohnbaugenossenschaften-bieten-stundung-an-burgenland-epidemie-viruserkrankung-wohnbau-coronavirus-199205579#

 

02.04. DRV (Deutscher Raiffeisenverband)

DRV-Präsidium zur Corona-Pandemie: Genossenschaften machen krisenfester!

"In der aktuellen Krisensituation erweisen sich die genossenschaftlich orientierten Unternehmen im grünen Sektor als zentraler Baustein bei der Versorgung der Bevölkerung", sagte Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV). Er fasste damit die heutige Situationsbetrachtung der Mitglieder des DRV-Präsidiums zusammen.

https://www.presseportal.de/pm/6949/4563348

 

01.04. TopAgrarOnline

Landwirtschaft beklagt herbe Einschnitte durch die Corona-Krise

Pekka Pesonen, der Generalsekretär der landwirtschaftlichen Dachorganisationen in der Europäischen Union Cops-Cogeca, weist auf die schwierige und teilweise existenzbedrohende Situation der europäische Landwirte, Waldbesitzer und ihrer Genossenschaften hin, die aufgrund der Corona-Krise teilweise schwer in Mitleidenschaft geraten sind. So ist insbesondere der Fleischmarkt von einem starken Nachfragerückgang betroffen. Getreideprodukte wie Mehl, Brot oder Nudeln werden stärker nachgefragt. Doch kommt es dort aufgrund der eingeschränkten Transportmöglichkeiten etwa in Frankreich stellenweise zu Schwierigkeiten bei der Versorgung mit den Ausgangsrohstoffen.

https://www.topagrar.com/markt/news/landwirtschaft-beklagt-herbe-einschnitte-durch-die-corona-krise-12012982.html

 

01.04. euricse

Coronavirus and Third Sector

If we are able to learn from this emergency (which is not in any way a given) we may find ourselves living in a world that is more supportive, more attentive to the collective dimension (of problems and responses), and more balanced in its development model. The first test will be the care that we take in protecting the people and organizations that have always worked in this direction.

https://www.euricse.eu/coronavirus-and-third-sector/

 

01.04. cooperatives europe

COVID-19 coop response

The COVID-19 coronavirus will have consequences on the social and economic life of every European citizen. Like many others, cooperatives and cooperators will be affected. Solidarity being our core cooperative value, we are sure that though cooperatives will bear the consequences, however they will also adapt to the new current situation looking for best solution regarding economic and human impact.

https://coopseurope.coop/resources/news/covid-19-coop-response

 

01.04. Business Council of Co-operatives and Mutuals

How are co-ops responding to the Coronavirus?

For many cooperatives and mutuals in Australia, the threat to business is looming. But Melina Morrison, CEO of Business Council of Co-operatives and Mutuals in Australia, says the model has some real advantages compared to corporates: they’re more adaptable, faster to move and able to cut operating costs more easily because they’re not having to answer to distant shareholders.

https://bccm.coop/how-are-co-ops-responding-to-the-coronavirus/

 

16.03. coopbund - Südtirol

Coronavirus: Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Banken und Garantiegenossenschaften

Südtirols Wirtschaftsverbände, die Südtiroler Banken und die Garantiegenossenschaften werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Unternehmen zielgerichtet und unbürokratisch zu helfen. In der derzeitigen Phase geht es vor allem darum Liquiditätsengpässe zu vermeiden beziehungsweise Liquidität zu beschaffen.

Raiffeisen, die Sparkasse und die Volksbank sagten zu, dass Unternehmen unbürokratisch um eine Stundung bis zu zwölf Monate für Kredite mit mittel- bis langfristiger Laufzeit ansuchen können. Auch die Garantiegenossenschaften Garfidi und Confidi haben ihre Unterstützung zugesagt. Sie sind derzeit ebenso dabei, zielgerichtete Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

https://www.coopbund.coop/de/coronavirus-schulterschluss-zwischen-wirtschaft-banken-und-garantiegenossenschaften/

 

 

Institut für Betriebswirtschaftslehre
Department of Business Administration
Universität Wien

Wasagasse 12/2/1
A-1090 Wien
T: +43-1-4277-382 55
F: +43-1-4277-382 54
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0